Begotten (1990)

Aus der Leiche eines Gottes, der sich selbst ausgeweidet hat, steigt Mutter Erde empor, welche sich mit seinem Samen selbst mit dem Sohn der Erde schwängert.

Wortloser, unerträglich langatmiger Experimentalfilm, der auf darstellerischer Ebene fast ausschließlich hochkontrastierte, oft unscharfe, in schwarz-weiß fotographierte Bilder von Verschleppung, Folter und Vergewaltigung aufweist, denen durch die repetitive Tonkulisse viel von ihrem Schrecken genommen wird. Die durchgehende Verweigerung jedwediger Regeln des Mainstreamkinos und die ungepflegte Machart hinterlassen eher einen amateurhaften als einen künstlerischen Eindruck, und machen die Allegorie auf Religion und die Entstehung der Erde als abendfüllenden Spielfilm vollkommen unbrauchbar.

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~ von Lolotakun - 29/05/2012.

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